Tomatenmarmelade – Marmelade mal anders…

Ja, ich geb’s zu: Tomatenmarmelade hört sich am Anfang vielleicht nicht unbedingt nach einer kulinarischen Offenbarung an! Und hätte ich sie nicht letztes Jahr bei einer Freundin gekostet, wäre ich NIE auf die Idee gekommen selbst welche zu kochen. Zum Glück ist es aber anders gekommen, denn jeder, der diese Marmelade nicht macht, verpasst was!

Lustigerweise kann ich euch gar nicht sagen, ob die Marmelade eher pikant oder eher süß ist – irgendwie passt sie zu beidem! Ich mag sie einfach auf’s Brot mit Butter, zu Käse und ganz toll find ich sie in Wraps (wir haben uns mal Fallapfel-Wraps mit Joghurt und der Tomatenmarmelade gemacht, die waren der Wahnsinn!). Außerdem kann man die Marmelade super zum Verfeinern von Pastasaucen nehmen. Ein richtiger Allrounder also, der im Marmeladenregal nicht mehr fehlen sollte. 

Und da die Tomaten im Garten jetzt so richtig schön reif sind, ist die perfekte Zeit, um mein Rezept für Tomatenmarmelade mit euch zu teilen. Ich hoffe natürlich, ich kann euch mit meiner Begeisterung ein bisschen anstecken und euch zum Einkochen anregen.

Rezept für Tomaten-Vanille-Marmelade

Zutaten für 6 – 8 Gläser

  • 2,5 kg Tomaten
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 weiße Zwiebel
  • 500 g Gelierzucker 1:3 (mit Pektin)
  • 1 Vanilleschote
  • 1 – 1,5 EL grobes Salz

Zubereitung

Den Stielansatz der Tomaten entfernen und fein Würfeln. Ihr könnt sie auch häuten, aber mir war das zu aufwendig! 😀

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. In einem große Topf das Rapsöl erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

Die Tomaten und den Gelierzucker zugeben. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark und die Schote ebenfalls zugeben. Alle Zutaten aufkochen lassen und für 30 Minuten köcheln lassen.

Wenn die Tomaten richtig schön weiche geworden sind, ist die Marmelade fast fertig – noch mit dem Salz abschmecken (das kling vielleicht komisch, aber die Marmelade braucht das Salz wirklich für einen ausgewogenen Geschmack). Die Vanilleschote entfernen und die Marmelade in saubere Gläser füllen und luftdicht verschließen.

Kurze Vorwarnung: die Marmelade ist anfangs noch sehr flüssig, dickt aber innerhalb von 1 -2 Tagen zu einer „marmeladigen“ Konsistenz ein.

Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Nachmachen ♥ Christina

 

2 Gedanken zu “Tomatenmarmelade – Marmelade mal anders…

  1. Katrin

    Wir haben die Tomatenmarmelade genau wie beschrieben zubereitet.
    Nur leider ist sie flüssig und auch nach 2 Tagen ändert sich die Konsistenz nicht.
    Ich habe von Anfang an, das Mengenverhältnis angezweifelt, aber dann doch dem Rezept vertraut.
    ->2,5kg Tomaten zu 500 g Gelierzucker<-

    Hat jemand eine Idee, wie ich mein flüssiges Tomaten Mus noch retten kann ?

    • kitchentherapies

      Liebe Katrin, hast du ganz sicher einen Gelierzucker mit Pektinzusatz verwendet? Das Pektin dickt die Marmelade nämlich sehr stark ein. Bei einem Gelierzucker ohne Pektin bleibt die Marmelade flüssig. Du könntest die Marmelade nochmal in einen Topf geben und extra noch etwas Pektin (bekommst du im Bioladen) zugeben – dabei unbedingt die Packungsanweisung beachten, sonst wird es ein ganz festes Gelee! 🙈
      Ich und einige Freunde von mir machen die Marmelade immer nach diesem Rezept und die Konsistenz hat immer gut gepasst ☺️

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