Apfel-Mohn-Granola

Selbstgemachtes Knuspermüsli ist mittlerweile nichts Neues mehr. Rezepte dafür gibt es schon wie Sand am Meer, und das hat auch seinen Grund. Selbstgemachtes Müsli schmeckt einfach toll, duftet unwiderstehlich beim Backen und man kann selbst entscheiden, was hineinkommt. Ganz toll find‘ ich auch, dass man mit den Zutaten experimentieren und so immer wieder ganz neue „Sorten“ erfinden kann.

Ich bin zum Beispiel ein riesengroßer Mohn-Fan. Wenn es irgendwo ein neues Produkt mit Mohn gibt, muss ich es sofort probieren. Müsli ist mir bis jetzt aber keines mit Mohn untergekommen. Deshalb hab ich einfach beschlossen, selber eins zu kreieren – und das hat sich ausgezahlt! Das beste an meinem Müsli ist, dass es eigentlich ungesüßt ist, ich hab auch keinen Honig oder ähnliches verwendet. Denn im Endeffekt bleibt zugesetzter Zucker einfach zugesetzter Zucker. Die Süße in meinem Müsli kommt von Apfelmus, das gleichzeitig auch den Apfelgeschmack in’s Müsli bringt – perfekt! Weiterlesen


Roggenvollkorn-Burgerbuns

Momentan waschen sich viele ja die Haare mit Roggenmehl – ich mach lieber Brot draus. In diesem Fall Burgerbuns. Wenn man sich Burger selber macht, kann man einfach so viele tolle Zutaten verwenden und wirklich eine vollwertige Mahlzeit gestalten. Nur mit der Auswahl an Brötchen, die für Burger geeignet sind, bin ich ziemlich unzufrieden. Richtige „Burgerbuns“ sind meistens aus dem weißesten Mehl, das man finden kann, außerdem enthalten sie eine Menge Zusatzstoffe, die man beim Selberbacken niemals in ein Brot geben würde.

Und weil ich für meine Burger einfach gute Brötchen haben möchte, hab ich jetzt einfach selber an einem Rezept gebastelt. Einige von euch werden sich jetzt vielleicht denken, dass das ja total viel Aufwand ist. Ist es aber eigentlich nicht, man muss nur ein bisschen Zeit einrechnen, in der der Teig gehen kann. Ihr könnt die Brötchen aber auch im Voraus zubereiten, einfrieren und bei Bedarf aufbacken. Ich bin ja sowieso ein Riesenfan davon, Gebäck und Brot einzufrieren, vor allem wenn der Haushalt nicht so groß ist. Weiterlesen


8 Tipps achtsamer zu essen

Wann habt ihr euch das letzte Mal richtig Zeit genommen, euer Essen zu genießen? Wann habt ihr euch zuletzt eine Speise besonders schön angerichtet und euch den Tisch schön gedeckt, um sie genussvoll zu essen? Bei den meisten wird dieser Zeitpunkt schon eine Zeit lang her sein. Im Alltag gehen Dinge wie „achtsames Essen“ oft einfach unter. Wir sind gestresst und eine Mahlzeit ist „nur“ ein schnelles Mittel gegen den nervigen Hunger. Oder man isst, weil es zum Beispiel Mittag ist und man da nun mal etwas isst.

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich es schaffe täglich wirklich achtsam zu essen und jede Speise ausgiebig zu genießen. Aber das muss auch gar nicht so sein. Es reichen auch schon ein paar Mahlzeiten pro Woche. Für achtsames Essen gibt es keine fixen Regeln, aber ich kann sagen, dass es sich lohnt es auszuprobieren. Man lernt dabei viel über den eigenen Körper, das Hungergefühl, was man wirklich braucht und was einem wirklich schmeckt.  Und was am wichtigsten ist, ihr tut dabei etwas für eure Gesundheit und euer Wohlbefinden – alleine das sollte ein guter Grund sein, es einmal auszuprobieren.  Weiterlesen


rotes Kürbis-Curry (vegan)

Currys sind ein wirklich tolles Gericht – sie sind schnell gemacht, man kann sie toll variieren und sie sind außerdem (natürlich je nach Zubereitung) gesund. Dieses rote Curry mit Kürbis und Tofu mag ich besonders gerne. Ein perfektes Abendessen, wenn man nicht mehr viel Zeit zum Kochen investieren will. Richtiges Comfortfood einfach…

Das beste daran ist, dass es zu einem seeehr großen Teil aus Gemüse besteht und daher wirklich gesund ist. Man kann also ruhig eine etwas größere Portion zubereiten und dann für die nächsten Tage aufheben.

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Frühstücksweltreise

Heute hab ich mal kein Rezept für euch, sondern eine ganz, ganz tolle Idee, die ich wirklich LIEBE! Nachdem ich ja wahnsinnig gerne koche – noch viel lieber für Gäste – und ich auch Freunde habe, denen es genau gleich geht, haben wir vor einiger Zeit unsere „Frühstücksweltreise“ gegründet. Das heißt, jeder von unserer Gruppe lädt die anderen (in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen) zu sich nach Hause zum Frühstücken ein. Damit nicht immer langweiliges Standard-Frühstück gemacht wird, gibt es immer ein typisches Frühstück eines Landes, das wir uns vorher selbst aussuchen. Die anderen dürfen dann natürlich erraten, um welches Land es sich handelt. Weiterlesen


Süßkartoffel-Lauch-Suppe mit Limetten

Im Winter gibt’s fast nicht besseres als Suppe. Ich bin ja ein riesen Fan von allen asiatischen Suppen, da könnt ich mich reinlegen. Auch klare Suppen mit Einlage mag ich total gerne. Gemüsecremesuppen sind dabei bis jetzt ein bisschen zu kurz gekommen. Diese Süßkartoffelsuppe kann aber locker mit all meinen Lieblingssuppen mithalten. Das perfekte Abendessen nach einem langen, kalten Tag, das man perfekt auf der Couch und schön eingekuschelt genießen kann – richtiges Soulfood einfach.

Dabei ist die Suppe extrem gesund, denn sie besteht fast ausschließlich aus Gemüse und kommt ganz ohne Schlagobers oder Creme fraiche aus. Dafür kann sie mit vielen wichtigen Vitaminen wie zum Beispiel dem Beta-Carotin und Vitamin K, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralstoffen . Außerdem sind in der Suppe eine Menge Ballaststoffe enthalten, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Die antibakteriell wirkenden Eigenschaften des Ingwers und des Lauchs sind vor allem im Winter ein weiterer Bonus. Weiterlesen


Sodabread aka einfachstes Brot überhaupt

Während unserer Sprachwoche in Irland war Sodabread einfach DIE RETTUNG. Die Auswahl an Brot beschränkt sich dort nämlich auf einige wenige Sorten, die irgendwie alle gleich schmecken – sogar das „Vollkornbrot“ schmeckte nach gar nichts und ich glaube fast, volles Korn hat das auch noch nie gesehen.  Aber dann haben wir im Unterricht typisch irische Speisen verkostet und eine davon war Sodabread – ein Brot, dass nicht mit Germ oder Sauerteig, sondern mit Natron gebacken wird. Der Geschmack ist ziemlich schwierig zu beschreiben, aber ich hab‘ mich sofort verliebt. Die restliche Woche stand Sodabread auf jeden Fall täglich auf unserem Speiseplan.

Zuhause in Österreich waren wir dann wieder verwöhnt mit unserer tollen Brotauswahl und das leckere Sodabread ist irgendwie in Vergessenheit geraten. Vor Kurzem hab ich dann aber wieder mal ein paar Kochbücher durchgeblättert und da ist mir sofort ein Rezept für Sodabread aufgefallen. Und das Rezept ist wirklich soooo einfach! Das war mir irgendwie gar nicht so wirklich bewusst. Ich bin keine wirklich gute Brot-Bäckerin, vor allem weil mir einfach die Geduld fehlt (mehr Brot backen steht aber auf meiner Bucketlist für das nächste Jahr). Das Rezept klang also perfekt für mich und nach ein paar kleinen Abwandlungen war ich auch mit den Zutaten sehr zufrieden und ich machte mich gleich ans Backen.  Weiterlesen