#ernährungsexpertenösterreich – Mythos „natürlicher Zucker ist kein Zucker“

Zucker ist ein ziemlich heikles Thema und wird momentan in fast jeder Zeitung, in jeder Zeitschrift und auf diversen Onlineplattformen heiß diskutiert. Außerdem ist es ein Thema, über das sich im Laufe der Zeit eine Menge Mythen angehäuft haben. Oft hört man Aussagen wie „Zucker ist das reine Gift“ oder ähnliches. Es wird regelrecht Angst vor Zucker gemacht. 

Genau solche Themen, die derart polarisieren wollen wir bei unserem Projekt #ernährungsexpertenösterreich aufgreifen und Klarheit schaffen. Ich bin mir bewusst, dass wissenschaftliche Antworten nicht jeden zufriedenstellen werden und eventuell auch Kritik auf mich zukommt, weil eben sehr viele festgefahrene Meinungen zu dem Thema herrschen. Aber bereits wie beim Thema „Säure-Basen-Haushalt“ versuche ich zu erklären, was Zucker eigentlich ist, wie er im Körper wirkt und ob natürlicher Zucker anders ist, als der bekannte „weiße Zucker“

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Meine Arbeit als Diätologin – Gastbloggerin bei MEIN HOFER

Ich werde privat und auch auf Social Media immer wieder mal angesprochen, was eine Diätologin beziehungsweise ich eigentlich mache. Viele glauben im Vorhinein schon, dass es in diesem Job nur um’s Abnehmen geht. Das ist zum Glück ein riesengroßer Irrtum, denn das Thema „Abnehmen“ ist nur ein klitzekleiner Bereich meines Berufes. Trotzdem ist es immer schwer für mich zu beschreiben, was genau ich eigentlich mache, weil ich das Glück habe so viele tolle Sachen machen zu können. 

Zum einen habe ich meinen fixen Job im Krankenhaus, der mich vor allem im medizinischen Bereich fordert. Zusätzlich bin ich auch noch freiberuflich als Diätologin tätig und da sind meine Arbeitsbereiche ziemlich bunt und abwechslungsreich – und das liebe ich sehr! 

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#ernährungsexperten klären auf: „Säure-Basen-Haushalt – ist eine basische Ernährung wirklich sinnvoll?“

Ihr Lieben! Wie ihr seht gibt’s auf meinem Blog (bzw. auf mehreren Blogs) eine neue Kategorie: #ernährungsexpertenösterreich klären auf. Gemeinsam mit 5 Diätologie- und Ernährungswissenschaften-Kolleginnen möchten wir gerne aktuelle Themen, die im Bereich Ernährung sehr stark diskutiert werden, beleuchten. Durch die unendlichen Weiten des Internets ist es nämlich nicht immer einfach wissenschaftlich korrekte Infos zu finden. Oft werden persönliche Meinung geteilt, die leider wissenschaftlich nicht haltbar sind. 

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10 Tipps, weniger Zucker zu essen

zucker

2017 ist wieder einmal der österreichische Ernährungsbericht vom Bundesministerium für Frauen und Gesundheit herausgegeben worden (wen’s interessiert, kann den Ernährungsbericht übrigens gratis als PDF downloaden). In diesem Bericht soll das Essverhalten und vor allem auch die Versorgung mit Nährstoffen der Österreicherinnen und Österreicher analysiert werden. Wahrscheinlich spiegelt der Bericht unser Ernährungsverhalten nicht zu 100 % wieder, aber er gibt eine gute Richtung vor. Gerade für mich als Diätologin ist der Ernährungsbericht sehr wertvoll, weil ich einen Überblick bekomme, welche Nährstoffe, Vitamine oder Mineralstoffe in Österreich kritisch sind.

Ich hab den Bericht bis jetzt nicht detailliert gelesen, aber ein Thema hab ich sofort in’s Auge gefasst – ZUCKER. Dass wir Österreicherinnen und Österreicher zu viel Fleisch und Fett essen ist wahrscheinlich für die wenigsten eine Überraschung, aber auch beim Zuckerkonsum sind wir weit über der empfohlenen Höchstmenge der WHO. Die WHO gibt vor, dass der Zuckerkonsum 10 Energie-Prozent nicht überschreiten soll. Noch besser wäre eine Nicht-Überschreitung von 5 Energie-Prozent.
Kurze Erklärung von Energie-Prozent (ich versuch mich kurz zu halten 😀 ) – bei einem Energiebedarf von 2000 kcal/Tag sollen die Kalorien, die aus Zucker aufgenommen werden 200 kcal nicht überschreiten. Das entspricht einer Menge von etwa 10 TL Zucker oder der Menge Zucker, die in einem halben Liter Limonade enthalten ist. Und mal ehrlich – ein halber Liter Limonade ist schnell getrunken und man isst den ganzen Tag über ja auch noch etwas! Weiterlesen