Wanderurlaub in Österreich – eure Tipps

Wir waren im Oktober ja ein paar Tage Wandern im schönen Leogang und ich muss wirklich sagen, dass es einer der schönsten Urlaube bisher war. Man muss nicht immer stundenlang irgendwo hinfliegen, um einen schönen Urlaub zu verbringen. Mich stresst die Anreise dann meistens eher. Daher war es super entspannend sich einfach in’s Auto zu setzen und in zwei Stunden dort zu sein – ganz ohne Stress.

Das schreit auf jeden Fall nach Wiederholungsbedarf und wir haben heuer auch wieder geplant ein paar Tage Wandern zu fahren. Perfekt dafür ist der Frühling oder Herbst, wenn es einfach nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. Außerdem sind die meisten Hotels in den Wanderregionen auch Wintersporthotels und im Frühling und Herbst günstiger, da es in die Nebensaison fällt.

Ich habe euch auf meinem Instagram-Account ja nach euren Wandertipps gefragt und nachdem einige zusammengekommen sind, hab ich mich dazu entschlossen, diese in einem Blogpost zusammenzufassen. Somit kann ich die Tipps dann auch immer wieder ergänzen, wenn noch mehr tolle Tipps von euch kommen 🙂

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8 Tipps achtsamer zu essen

Wann habt ihr euch das letzte Mal richtig Zeit genommen, euer Essen zu genießen? Wann habt ihr euch zuletzt eine Speise besonders schön angerichtet und euch den Tisch schön gedeckt, um sie genussvoll zu essen? Bei den meisten wird dieser Zeitpunkt schon eine Zeit lang her sein. Im Alltag gehen Dinge wie „achtsames Essen“ oft einfach unter. Wir sind gestresst und eine Mahlzeit ist „nur“ ein schnelles Mittel gegen den nervigen Hunger. Oder man isst, weil es zum Beispiel Mittag ist und man da nun mal etwas isst.

Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich es schaffe täglich wirklich achtsam zu essen und jede Speise ausgiebig zu genießen. Aber das muss auch gar nicht so sein. Es reichen auch schon ein paar Mahlzeiten pro Woche. Für achtsames Essen gibt es keine fixen Regeln, aber ich kann sagen, dass es sich lohnt es auszuprobieren. Man lernt dabei viel über den eigenen Körper, das Hungergefühl, was man wirklich braucht und was einem wirklich schmeckt.  Und was am wichtigsten ist, ihr tut dabei etwas für eure Gesundheit und euer Wohlbefinden – alleine das sollte ein guter Grund sein, es einmal auszuprobieren.  Weiterlesen


Frühstücksweltreise

Heute hab ich mal kein Rezept für euch, sondern eine ganz, ganz tolle Idee, die ich wirklich LIEBE! Nachdem ich ja wahnsinnig gerne koche – noch viel lieber für Gäste – und ich auch Freunde habe, denen es genau gleich geht, haben wir vor einiger Zeit unsere „Frühstücksweltreise“ gegründet. Das heißt, jeder von unserer Gruppe lädt die anderen (in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen) zu sich nach Hause zum Frühstücken ein. Damit nicht immer langweiliges Standard-Frühstück gemacht wird, gibt es immer ein typisches Frühstück eines Landes, das wir uns vorher selbst aussuchen. Die anderen dürfen dann natürlich erraten, um welches Land es sich handelt. Weiterlesen


10 Tipps, weniger Zucker zu essen

zucker

2017 ist wieder einmal der österreichische Ernährungsbericht vom Bundesministerium für Frauen und Gesundheit herausgegeben worden (wen’s interessiert, kann den Ernährungsbericht übrigens gratis als PDF downloaden). In diesem Bericht soll das Essverhalten und vor allem auch die Versorgung mit Nährstoffen der Österreicherinnen und Österreicher analysiert werden. Wahrscheinlich spiegelt der Bericht unser Ernährungsverhalten nicht zu 100 % wieder, aber er gibt eine gute Richtung vor. Gerade für mich als Diätologin ist der Ernährungsbericht sehr wertvoll, weil ich einen Überblick bekomme, welche Nährstoffe, Vitamine oder Mineralstoffe in Österreich kritisch sind.

Ich hab den Bericht bis jetzt nicht detailliert gelesen, aber ein Thema hab ich sofort in’s Auge gefasst – ZUCKER. Dass wir Österreicherinnen und Österreicher zu viel Fleisch und Fett essen ist wahrscheinlich für die wenigsten eine Überraschung, aber auch beim Zuckerkonsum sind wir weit über der empfohlenen Höchstmenge der WHO. Die WHO gibt vor, dass der Zuckerkonsum 10 Energie-Prozent nicht überschreiten soll. Noch besser wäre eine Nicht-Überschreitung von 5 Energie-Prozent.
Kurze Erklärung von Energie-Prozent (ich versuch mich kurz zu halten 😀 ) – bei einem Energiebedarf von 2000 kcal/Tag sollen die Kalorien, die aus Zucker aufgenommen werden 200 kcal nicht überschreiten. Das entspricht einer Menge von etwa 10 TL Zucker oder der Menge Zucker, die in einem halben Liter Limonade enthalten ist. Und mal ehrlich – ein halber Liter Limonade ist schnell getrunken und man isst den ganzen Tag über ja auch noch etwas! Weiterlesen


Warum Balance so wichtig ist… (+Rezept für Einhorn-Cupcakes)

Wenn ich jemandem erzähle, dass ich Diätologie studiert habe, ist die erste Frage meist (sofern dieser jemand überhaupt weiß, was Diätologie ist :P) „Ist du dann nur noch gesund?“ oder „Isst du dann überhaupt keine Süßigkeiten“. Diese Fragen habe ich mittlerweile so oft gehört, dass ich teilweise schon etwas genervt bin. Nichtsdestotrotz beantworte ich die Fragen immer mit einem klaren NEIN.
Zuerst einmal ist Diätologie viel mehr als nur gesundes Essen und abnehmen. Beispielsweise gibt es viele Krankheiten, bei denen eine bestimmte „Diät“ wichtig ist, abnehmen aber keinesfalls im Vordergrund steht! Und zweitens ist die Definition von „gesund“ sowieso eine Sache für sich. Denn „gesund“ bedeutet sicherlich für jeden etwas anderes und das ist auch gut so. Für mich bedeutet „gesund“ essen, ausgewogen zu essen.
Natürlich versuche ich hauptsächlich frische, naturbelassene Speisen zu essen und Fertigprodukte zu meiden, weil ich mich damit einfach am wohlsten fühle. Dabei aber völlig auf jegliche Süßigkeit, Schokolade, Knabberei oder auch mal deftige Hausmannskost zu verzichten, kann und will ich auch gar nicht.
Auch das gehört für mich zu einer gesunden Lebensweise dazu. Wenn es mir bei einer Geburtstagsfeier oder einem gemütlichen Zusammensitzen nicht möglich ist, mit meinen Freunden Kuchen zu essen oder auch mal mit einem Gläschen anzustoßen, obwohl man das gerne möchte, ist das für mich auch nicht mehr „gesund“.  Weiterlesen