Apfel-Mohn-Granola

Selbstgemachtes Knuspermüsli ist mittlerweile nichts Neues mehr. Rezepte dafür gibt es schon wie Sand am Meer, und das hat auch seinen Grund. Selbstgemachtes Müsli schmeckt einfach toll, duftet unwiderstehlich beim Backen und man kann selbst entscheiden, was hineinkommt. Ganz toll find‘ ich auch, dass man mit den Zutaten experimentieren und so immer wieder ganz neue „Sorten“ erfinden kann.

Ich bin zum Beispiel ein riesengroßer Mohn-Fan. Wenn es irgendwo ein neues Produkt mit Mohn gibt, muss ich es sofort probieren. Müsli ist mir bis jetzt aber keines mit Mohn untergekommen. Deshalb hab ich einfach beschlossen, selber eins zu kreieren – und das hat sich ausgezahlt! Das beste an meinem Müsli ist, dass es eigentlich ungesüßt ist, ich hab auch keinen Honig oder ähnliches verwendet. Denn im Endeffekt bleibt zugesetzter Zucker einfach zugesetzter Zucker. Die Süße in meinem Müsli kommt von Apfelmus, das gleichzeitig auch den Apfelgeschmack in’s Müsli bringt – perfekt! Weiterlesen


Roggenvollkorn-Burgerbuns

Momentan waschen sich viele ja die Haare mit Roggenmehl – ich mach lieber Brot draus. In diesem Fall Burgerbuns. Wenn man sich Burger selber macht, kann man einfach so viele tolle Zutaten verwenden und wirklich eine vollwertige Mahlzeit gestalten. Nur mit der Auswahl an Brötchen, die für Burger geeignet sind, bin ich ziemlich unzufrieden. Richtige „Burgerbuns“ sind meistens aus dem weißesten Mehl, das man finden kann, außerdem enthalten sie eine Menge Zusatzstoffe, die man beim Selberbacken niemals in ein Brot geben würde.

Und weil ich für meine Burger einfach gute Brötchen haben möchte, hab ich jetzt einfach selber an einem Rezept gebastelt. Einige von euch werden sich jetzt vielleicht denken, dass das ja total viel Aufwand ist. Ist es aber eigentlich nicht, man muss nur ein bisschen Zeit einrechnen, in der der Teig gehen kann. Ihr könnt die Brötchen aber auch im Voraus zubereiten, einfrieren und bei Bedarf aufbacken. Ich bin ja sowieso ein Riesenfan davon, Gebäck und Brot einzufrieren, vor allem wenn der Haushalt nicht so groß ist. Weiterlesen


Süßkartoffel-Lauch-Suppe mit Limetten

Im Winter gibt’s fast nicht besseres als Suppe. Ich bin ja ein riesen Fan von allen asiatischen Suppen, da könnt ich mich reinlegen. Auch klare Suppen mit Einlage mag ich total gerne. Gemüsecremesuppen sind dabei bis jetzt ein bisschen zu kurz gekommen. Diese Süßkartoffelsuppe kann aber locker mit all meinen Lieblingssuppen mithalten. Das perfekte Abendessen nach einem langen, kalten Tag, das man perfekt auf der Couch und schön eingekuschelt genießen kann – richtiges Soulfood einfach.

Dabei ist die Suppe extrem gesund, denn sie besteht fast ausschließlich aus Gemüse und kommt ganz ohne Schlagobers oder Creme fraiche aus. Dafür kann sie mit vielen wichtigen Vitaminen wie zum Beispiel dem Beta-Carotin und Vitamin K, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralstoffen . Außerdem sind in der Suppe eine Menge Ballaststoffe enthalten, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Die antibakteriell wirkenden Eigenschaften des Ingwers und des Lauchs sind vor allem im Winter ein weiterer Bonus. Weiterlesen


Sodabread aka einfachstes Brot überhaupt

Während unserer Sprachwoche in Irland war Sodabread einfach DIE RETTUNG. Die Auswahl an Brot beschränkt sich dort nämlich auf einige wenige Sorten, die irgendwie alle gleich schmecken – sogar das „Vollkornbrot“ schmeckte nach gar nichts und ich glaube fast, volles Korn hat das auch noch nie gesehen.  Aber dann haben wir im Unterricht typisch irische Speisen verkostet und eine davon war Sodabread – ein Brot, dass nicht mit Germ oder Sauerteig, sondern mit Natron gebacken wird. Der Geschmack ist ziemlich schwierig zu beschreiben, aber ich hab‘ mich sofort verliebt. Die restliche Woche stand Sodabread auf jeden Fall täglich auf unserem Speiseplan.

Zuhause in Österreich waren wir dann wieder verwöhnt mit unserer tollen Brotauswahl und das leckere Sodabread ist irgendwie in Vergessenheit geraten. Vor Kurzem hab ich dann aber wieder mal ein paar Kochbücher durchgeblättert und da ist mir sofort ein Rezept für Sodabread aufgefallen. Und das Rezept ist wirklich soooo einfach! Das war mir irgendwie gar nicht so wirklich bewusst. Ich bin keine wirklich gute Brot-Bäckerin, vor allem weil mir einfach die Geduld fehlt (mehr Brot backen steht aber auf meiner Bucketlist für das nächste Jahr). Das Rezept klang also perfekt für mich und nach ein paar kleinen Abwandlungen war ich auch mit den Zutaten sehr zufrieden und ich machte mich gleich ans Backen.  Weiterlesen


Avocado-Lebkuchen-Mousse – es wird weihnachtlich….

Wie die Zeit vergeht… heute ist wirklich schon der erste Dezember! Weihnachtsgeschenke hab ich noch keine besorgt, obwohl ich mir das wirklich jedes Jahr schon Anfang Oktober vornehme, aber vielleicht brauch ich den Zeitdruck einfach. Irgendwie geht es sich ja doch immer aus bis Weihnachten, im Notfall gibt’s halt ein selbstgekochtes Essen 😛

Also für Freunde und Familie hab ich bis jetzt noch keine Geschenke aber dafür hab ich für euch passend zum ersten Adventskalender-Türchen ein Rezept, das euch bestimmt in Weihnachtsstimmung versetzt. Und es ist nich mal ein Keksrezept (da hab ich nämlich auch noch keine gebacken). Ich finde Keksrezepte gibt es zur Genüge in der Weihnachtszeit, da will ich nicht auch noch eines teilen, außerdem hat jeder meistens sowieso seine Lieblingsrezepte. Also hab ich mir für euch was anderes ausgedacht – nämlich ein Avocado-Lebkuchen-Mousse. Rezepte für Avocado-Schoko-Mousse gibt es ja schon überall, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich das bis vor kurzem noch nie ausprobiert hab‘. Und wenn ich es dann schon kurz vor Weihnachten ausprobiere, dann bekommt es auch einen weihnachtlichen Touch!  Weiterlesen


10 Tipps, weniger Zucker zu essen

zucker

2017 ist wieder einmal der österreichische Ernährungsbericht vom Bundesministerium für Frauen und Gesundheit herausgegeben worden (wen’s interessiert, kann den Ernährungsbericht übrigens gratis als PDF downloaden). In diesem Bericht soll das Essverhalten und vor allem auch die Versorgung mit Nährstoffen der Österreicherinnen und Österreicher analysiert werden. Wahrscheinlich spiegelt der Bericht unser Ernährungsverhalten nicht zu 100 % wieder, aber er gibt eine gute Richtung vor. Gerade für mich als Diätologin ist der Ernährungsbericht sehr wertvoll, weil ich einen Überblick bekomme, welche Nährstoffe, Vitamine oder Mineralstoffe in Österreich kritisch sind.

Ich hab den Bericht bis jetzt nicht detailliert gelesen, aber ein Thema hab ich sofort in’s Auge gefasst – ZUCKER. Dass wir Österreicherinnen und Österreicher zu viel Fleisch und Fett essen ist wahrscheinlich für die wenigsten eine Überraschung, aber auch beim Zuckerkonsum sind wir weit über der empfohlenen Höchstmenge der WHO. Die WHO gibt vor, dass der Zuckerkonsum 10 Energie-Prozent nicht überschreiten soll. Noch besser wäre eine Nicht-Überschreitung von 5 Energie-Prozent.
Kurze Erklärung von Energie-Prozent (ich versuch mich kurz zu halten 😀 ) – bei einem Energiebedarf von 2000 kcal/Tag sollen die Kalorien, die aus Zucker aufgenommen werden 200 kcal nicht überschreiten. Das entspricht einer Menge von etwa 10 TL Zucker oder der Menge Zucker, die in einem halben Liter Limonade enthalten ist. Und mal ehrlich – ein halber Liter Limonade ist schnell getrunken und man isst den ganzen Tag über ja auch noch etwas! Weiterlesen


vegane Schoko-Haselnuss-Birnen-Muffins

Ich bin mittlerweile stolze Besitzerin von fast 100 Kochbüchern (und es werden bestimmt noch einige mehr! :D), aber trotzdem koch ich nur sehr sehr selten nach Rezept. Die Kochbücher sind für mich einfach so etwas wie Inspirationsquellen und ich liebe es am Nachmittag bei einer Tasse Kaffee darin zu blättern. Das einzige, bei dem ich mich normalerweise ganz genau an’s Rezepte halte sind Kuchen oder generell Gebäck. Da hab ich echt schon oft versucht zu experimentieren und das ist immer ganz schlimm daneben gegangen! Ich bewundere also wirklich jeden, der einen Kuchen einfach so nach Gefühl machen kann, ich gehör‘ nicht dazu.  Weiterlesen